Methodik & Pädagogik

Methodik und pädagogische Basis

Unterrichtsmethodik der WSD Kursprogramme
© Foto: goettlicherfotografieren.de / Anette Mayerhofer
Ziele der Kurse
  • Vertrauensvoller und wertschätzender Umgang innerhalb der Familie
  • Kinder stärken und ihnen Raum für eigene Bedürfnisse schaffen
  • Das Selbstwertgefühl gezielt fördern, damit sich Selbstbewusstsein entwickeln kann
  • Die Kinder und Jugendliche sollen ihre eigenen Stärken entdecken und entfalten.
  • Ein Kind das sich seiner inneren Stärke bewusst ist, braucht weder Drogen noch muss es sich in Mutproben beweisen.
  • Ein selbstbewusstes Kind hat eine positive Lebenseinstellung und nimmt somit automatisch eine positive Grundhaltung gegenüber seiner Umwelt ein.
  • Starke Kinder und Jugendliche wehren sich mit Worten und achten auf ihre Freunde und Mitschüler.
Umsetzung der altersspezifischen Kurse
Um den unterschiedlichen psychischen und physischen Voraussetzungen gerecht zu werden, erfolgt der WSD Unterricht in verschiedenen Altersgruppen nach einem jeweils speziellen altersspezifischen Konzept.

  • Kindergarten: „Starke Kinder haben es leichter!“ (ab 4 Jahre)
  • Grundschule: „Starke Kinder haben es leichter!“ (1.-4. Klasse)
  • KlasseGrundschule: „Cool in die Fünfte!“ (3.+4. Klasse)
  • Sekundarstufe I: „Starke Jugendliche haben  es leichter!“ (bis 15 Jahre)
  • Frauenkurse: Mädchen und Frauen ab 16 Jahren
  • 60plus: Frauen und Männer ab 60 Jahren

Unterrichtsmethodik


Das Grundprinzip des WSD Unterrichts lautet: Zuerst stärken, dann konfrontieren. Konfrontieren bedeutet jedoch nicht Feindbilder aufzubauen oder mit angstbesetzten Situationen zu arbeiten. Beides erzeugt Blockaden und diese sollen ja gerade vermieden werden. Vielmehr geht es darum, in aufeinander abgestimmten Stufen ein natürliches Selbstbewusstsein aufzubauen.

1. Stufe: Selbstwertgefühle vermitteln

2. Stufe: Den Kindern ihre Fortschritte aufzeigen

3. Stufe: Zu deutlichem Abgrenzen auffordern

4. Stufe: Positive Gefühle verankern

Positive Verstärkung und Wir-Bezugsebene sind wesentliche pädagogische Elemente der WSD Methode. Seinen hohen Motivationscharakter erhält der Unterricht durch das Bewusstwerden der individuellen Leistungssteigerung im physischen und psychischen Bereich. 

Pädagogische Basis

Lernen kann nur in einem Klima der Sicherheit und Anerkennung gelingen. Schulische Lernerfolge sind nicht nur von kognitiven Fähigkeiten und Leistungen abhängig, sondern immer auch von sozialen Gegebenheiten.

Deshalb berührt Gewaltprävention und Umgang mit Konflikten die Basis des Lernens. Wenn soziales Lernen gefördert, die Kommunikation verbessert und Konflikte konstruktiv bearbeitet werden, so wirkt sich dies unmittelbar auf die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler aus. Darüber hinaus wird die Schule zu einem Ort des gewaltfreien Miteinanders, an dem man sich wohl fühlen kann (Günther Gugel, Handbuch Gewaltprävention I).

Selbstbewusstsein wird erreicht durch:

  • Selbstwertgefühle vermitteln
  • Kindern Fortschritte aufzeigen
  • Zu deutlichem Abgrenzen auffordern
  • Positive Gefühle vermitteln